Über mich

Ich bin Markus Golla – Pflegewissenschaftler, Hochschullehrer, Speaker und Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Praxis.

Seit über 30 Jahren begleite ich Menschen, Teams und Organisationen auf ihrem Weg durch Veränderung. Was mich dabei antreibt, ist die Überzeugung, dass gute Gesundheitsversorgung dort entsteht, wo fachliche Exzellenz, menschliche Führung und innovative Ideen zusammenkommen.

Heute konzentriere ich mich vollständig auf die Weiterentwicklung des Gesundheits- und Pflegesystems. Mein Schwerpunkt liegt auf den Themen Leadership, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, internationale Pflegebildung sowie der Entwicklung zukunftsfähiger Versorgungsmodelle.

Mein Weg

Meine berufliche Laufbahn begann als diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Aus der täglichen Praxis entwickelte sich Schritt für Schritt der Wunsch, Pflege nicht nur unmittelbar am Menschen, sondern auch auf struktureller Ebene weiterzuentwickeln.

Heute leite ich das Institut für Pflegewissenschaft an der IMC University of Applied Sciences Krems und bin Studiengangsleiter des Bachelorstudiums Gesundheits- und Krankenpflege an mehreren Standorten. Darüber hinaus leite ich den Hochschullehrgang Krankenhaushygiene sowie das International Nursing Center, in dem internationale Bildungs- und Fachkräfteprojekte entwickelt und umgesetzt werden.

Über viele Jahre durfte ich als Herausgeber mehrerer deutschsprachiger Fachmagazine und großer Kongresse die pflegewissenschaftliche Diskussion aktiv mitgestalten. Gleichzeitig arbeite ich als Referent, Moderator, Coach und Projektleiter an nationalen und internationalen Kooperationen zwischen Hochschulen, Gesundheitseinrichtungen und Industriepartnern.

Was mich geprägt hat

Bevor mein beruflicher Weg vollständig in die Pflege und Gesundheitswissenschaft führte, durfte ich über viele Jahre Erfahrungen in einer ganz anderen Welt sammeln – der Musik- und Eventbranche.

Von 1991 bis 2000 war ich hauptberuflich, bis 2016 zusätzlich nebenberuflich als DJ und Eventmanager tätig. Als DJ führte mich mein Weg quer durch Europa. Zu den Stationen gehörten unter anderem das U4 Wien, die Arena Wien, das Nachtwerk Wien, QU Regensburg sowie über viele Jahre der Viper Room Wien.

Parallel dazu entwickelte und organisierte ich Konzerte, Tourneen und Veranstaltungen. Ich arbeitete unter anderem für das Wacken Metal Battle, war als Tourmanager für Rock the Nation tätig und leitete mit The Box eine eigene Konzerthalle in Regensburg. Darüber hinaus übernahm ich immer wieder die Planung und Umsetzung nationaler und internationaler Incentive- und Eventprojekte.

Von 2006 bis 2008 gründete und leitete ich außerdem das Online-Musikmagazin Dark Dreams. Die redaktionelle Arbeit, die Entwicklung journalistischer Inhalte sowie der Aufbau eines Fachmagazins vermittelten mir wertvolle Erfahrungen, die ich später beim Aufbau und der Herausgeberschaft der pflegewissenschaftlichen Fachmagazine Pflege Professionell, Lehren und Lernen im Gesundheitswesen und Pflegende Angehörige unmittelbar einbringen konnte.

Rückblickend haben mich diese Jahre nachhaltig geprägt. Sie lehrten mich, unter Zeitdruck Entscheidungen zu treffen, große Projekte zu koordinieren, Menschen zu begeistern, Teams zu führen, Inhalte verständlich zu vermitteln und auch in herausfordernden Situationen den Überblick zu behalten.

Viele dieser Erfahrungen begleiten mich bis heute – in der Hochschullehre, in internationalen Projekten, bei Vorträgen, in der Wissenschaft und in der Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Fachbereichen.

Meine Überzeugung

Die Gesundheitsversorgung der Zukunft wird nicht allein durch neue Technologien entstehen. Sie wird von Menschen gestaltet.

Deshalb beschäftige ich mich mit den Fragen, wie Führung wirksam gelingt, wie Teams auch unter hoher Belastung leistungsfähig bleiben, wie Digitalisierung echten Mehrwert schafft und wie Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll in Pflege und Gesundheitswesen eingesetzt werden kann.

Innovation bedeutet für mich nicht, Bestehendes zu ersetzen, sondern Menschen dabei zu unterstützen, ihre Arbeit besser, sicherer und erfüllender zu machen.

Meine Haltung

„Wenn es holprig wird, steigt man nicht aus – man schnallt sich an.“

Dieser Satz begleitet mich seit vielen Jahren.

Resilienz bedeutet für mich nicht, alles auszuhalten. Sie bedeutet, Herausforderungen anzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Ich glaube daran, dass Vertrauen stärker wirkt als Kontrolle, Zusammenarbeit erfolgreicher macht als Konkurrenz und nachhaltige Veränderungen dort entstehen, wo Menschen Sinn in ihrem Handeln erkennen.

Diese Haltung prägt meine Forschung ebenso wie meine Vorträge, Workshops und Coachings.

Was mich antreibt

Ich möchte dazu beitragen, dass Pflege und Gesundheitswesen den Stellenwert erhalten, den sie verdienen.

Mit wissenschaftlicher Neugier, unternehmerischem Denken und einer klaren Vision arbeite ich daran, Menschen zu vernetzen, Innovationen voranzutreiben und Lösungen zu entwickeln, die langfristig Wirkung entfalten – für Bildung, Forschung und Versorgung.

Kreativität trifft Technologie

Neben meiner wissenschaftlichen Tätigkeit beschäftige ich mich seit einigen Jahren wieder mit einer Leidenschaft, die mich schon früh geprägt hat: Musik.

In einem eigenen Musikprojekt verbinde ich moderne Künstliche Intelligenz mit kreativem Songwriting. Ich entwickle eigene Songtexte und arbeite mit unterschiedlichen KI-gestützten Werkzeugen, um daraus Musik, Visuals und komplette Medienprojekte entstehen zu lassen. Die fertigen Werke veröffentliche ich teilweise auf Streaming-Plattformen wie Spotify.

Für mich ist dieses Projekt weit mehr als Musik. Es ist ein kreatives Experimentierfeld, auf dem ich die Möglichkeiten generativer KI in den Bereichen Text, Musik, Bild und Medienproduktion praktisch erprobe. Viele dieser Erfahrungen fließen heute auch in meine Vorträge, Workshops und Überlegungen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen ein.

Innovation beginnt oft dort, wo Neugier auf Kreativität trifft.